In der laufenden Wahlperiode wurde wiederholt über Hochwasserschutzmaßnahmen diskutiert. Bauliche Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser wurden nicht beschlossen, aber zumindest in den mobilen Hochwasserschutz investiert. Vor dem Hintergrund immer häufiger auftretender Extremwetterereignisse aufgrund des Klimawandels bleibt das Thema aktuell. Die Starkregenereignisse mit katastrophalen Folgen sind nicht vergessen, ebenso wie das Winterhochwasser 2023/24 und die langen Einsätze unserer Feuerwehren. Zusätzlich zum auch schon in der Vergangenheit regelmäßig auftretenden Hochwasser ist gerade im Bereich Wilkenburg und Altes Dorf Hemmingen absehbar mit deutlich mehr Hochwasserereignissen zu rechnen. Ich halte in diesen Bereichen vorbeugende Maßnahmen weiterhin für realisierbar und notwendig.
Gleichzeitig hat uns der Sommer 2026 vor Augen geführt, was es bedeutet, wenn das Wetter grundsätzlich immer extremer wird. Vor dem Hintergrund der Hitzewelle und Hitzerekorden mit früher undenkbaren Temperaturen von mehr als 40 Grad muss auch der Hitzeschutz in Hemmingen zum Thema werden. Das gilt für die städtischen Gebäude, insbesondere die Schulen genauso wie öffentliche Plätze und Straßen. Bei der Stadtplanung muss künftig auch auf Themen wie Verschattung, auf Entsiegelung von Flächen und den sparsamen Umgang und die Speicherung von Wasser eingegangen werden.


